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Soziales
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Zum Weltkindertag am Sonntag weist UNICEF darauf hin, dass es weltweit seit Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention vor 20 Jahren zwar zahlreiche Fortschritte gegeben hat. Doch auch heute noch werden täglich die Rechte von Millionen Mädchen und Jungen verletzt. Jedem zweiten der rund 2,2 Milliarden Kinder auf der Erde fehlen grundlegende Dinge wie ausreichende Nahrung, sauberes Wasser, medizinische Hilfe, eine gute Schulbildung oder ein Dach über dem Kopf. Die Wirtschaftskrise verschärft die Situation der ärmsten Familien noch. UNICEF ist besorgt, dass in den Entwicklungs- und Schwellenländern Armut, Hunger und Krankheiten bei Kindern zunehmen werden. Aber auch in Deutschland wachsen immer mehr Kinder in schwierigen Verhältnissen auf. Sie leiden unter zunehmender Kinderarmut und ungleichen Bildungschancen. UNICEF setzt sich dafür ein, die Interessen der Kinder in den Mittelpunkt zu rücken – ein starkes Signal dafür wäre die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung. |