Uraufführung, Oper von Nader Mashayekhi
Erstmals wird eine iranische Oper in Deutschland uraufgeführt. Das Osnabrücker Theater zeigt am Samstag (13. März) die Oper «Neda - Der Ruf» des iranischen Komponisten Nader Mashayekhi. Vorlage für das Stück ist Apak, die Sklavin des persischen Dichters Nizami (1141-1205). Der Titel seiner Oper solle an den Tod der Iranerin Neda Agha-Soltan erinnern, sagt Mashayekhi. Sie wurde nach Augenzeugenberichten bei den Protesten nach der iranischen Präsidentschaftswahl im Juni 2009 durch den Pistolenschuss eines Mitglieds der paramilitärischen Basij-Milizen getötet.
Die Integration in einer demokratischen Gesellschaftsordnung kann nur nach demokratischen Prinzipien erfolgen. Diese Tatsache stellt das Fundament für alle Diskussionen über die Integration in der Bundesrepublik Deutschland. Hieraus wird deutlich, dass im Mittelpunkt des Diskussionskomplexes über die Integration das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht. Auch als PDF zum Download
Offene Debatten mit dem Iran - mit diesem Ziel schuf der Auswärtige Ausschuss im Jahr 2004 die Iran-Delegation des Europäischen Parlaments. Das Gremium tritt einmal im Monat zusammen und kümmert sich um den politischen und kulturellen Austausch mit der Islamischen Republik Iran. Sowohl Kritiker als auch Vertreter des Teheraner Regimes wie etwa der iranische Botschafter zählen zu den Gästen der Delegation und stehen dort den Europa-Abgeordneten Rede und Antwort.
Das „Simorq“ Musikprojekt
Simorq
Eine musikalische Interpretation des iranischen Nationalepos „Schahname“
Ferdowsis Schahname ist nicht nur eines der berühmtesten Meisterwerke der persischen Lyrik, sondern auch eines der größten der Weltliteratur. So ist der über fünfzigtausend Verse umfassende Nationalepos Irans doppelt so groß wie Homers Epen und zwanzigmal umfangreicher als das Nibelungenlied.
Anfang dieser Woche veröffentlichten fünf iranische Intellektuelle im Exil eine Erklärung, die die Ziele der Protestbewegung in Iran zusammenfasst: Nicht etwa eine Revolution fordern sie, sondern lediglich eine Reform der bestehenden Verfassung.
Bei den “International Photography Awards 2009″ – einen der prestigeträchtigsten Awards weltweit hat der iranische Fotograf Reza Deghati seinen wohlverdienten Preis, Neda und dem iranischen Volk gewidmet.
Begegnung mit Bahman Ghobadi, dessen letzter Film "No One Knows About Persian Cats" in Teheran komplett heimlich und ohne Genehmigung gedreht wurde. Die Filmfestpiele von Cannes gewähren dem iranischen Regisseur Kino-Asyl.
Diesen Film gibt es bei uns im Bereich "Kulturszene" zu sehen. Bahman Ghobadi erklärte sein Einverständnis zur Veröffentlichung seines Filmes durch ein Video