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Buchtipp
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Cheheltan, Amir Hassan
Teheran Revolutionsstraße
Der Aufstieg eines zwielichtigen Operateurs von Jungfernhäutchen zum Klinikchef, der sich in eine seiner Patientinnen verliebt, ist Ausgangspunkt für ein Sittenbild der iranischen Gesellschaft, deren politische, wirtschaftliche und soziale Zwänge und Verwerfungen ein junges Liebespaar auf grausame Weise scheitern lassen. „Teheran Revolutionsstrasse“, der in Teheran nicht veröffentlichte Roman Cheheltans, porträtiert den unbekannten Alltag von Menschen der Teheraner Megacity.
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In kaum einem anderen Land sind die Gegensätze größer als im Iran. Während die Mullahs an der Diktatur des Gottesstaats festhalten, gehen Studenten, Hausfrauen und das Mädchen aus der Bäckerei auf die Straße und hissen hoffnungsgrüne Fahnen für ein Leben in Freiheit. Carola Hoffmeister hat sich ein Kopftuch umgebunden und ist in den Iran gereist.
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Wenn's drauf ankommt, schweigen sie. Männer! Doch das Klischee, sie hätten nur Autos, Fußball und andere Frauen im Kopf, stimmt natürlich nicht. Bestsellerautorin Martina Rellin fragt Männer, was sie wirklich über ihre Frauen denken, was sie nervt und wofür sie sie lieben. Wahre Geschichten über den Ehealltag aus Sicht der Männer: Das ist neu, überraschend und ehrlich!
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Sie liebt Bücher. Mit Hilfe einer öffentlichen Bibliothek sucht sie Zugang zur modernen Literatur, die von ihren Professoren beim Studium ausgeblendet wird. Obwohl die Bibliothek so eingerichtet ist, dass er als Mann nur ihre Schuhe zu Gesicht bekommt, verliebt er sich in sie. Als Straßenhändler verkleidet, lässt er ihr den wichtigsten persischen Roman des 20. Jahrhunderts zukommen, nach dem sie in der Bücherei vergebens gefragt hatte. Aber er verschafft ihr nicht nur einen literarischen Genuss, durch Punkte unter ausgewählten Buchstaben schreibt er ihr einen Liebesbrief. Damit beginnt die Beziehung zweier junger Leute – trotz aller Hindernisse, die ihnen die rigorose Moral und repressive Gesetzgebung der Islamischen Republik Iran in den Weg legen.
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Kultur
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Sonntag, den 07. Februar 2010 um 15:53 Uhr |
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Eskandahar ist ein sehr gelungenes Buch. Es führt einen an Schauplätze im ganzen Iran, von der Wüste and die Kaspiküste, nach Shiraz, Isafahan und natürlich Teheran. Alle, die schon Gelegenheit hatten, diese wunderbaren Orte zu besuchen, werden in Erinnerungen zu schwelgen beginnen. Der Iran ist ein wunderschönes, kulturell reiches Land. Die aktuelle politische Situation kann man zu einem großen Teil als Produkt der jahrzehntelangen Einmischung westlicher Mächte verstehen. Im Buch wird immer wieder hervorgehoben, dass Bildung der Schlüssel für die Emanzipation des Landes ist...Über diese Bildung verfügt die junge Generation des modernen Iran.
Sehr zu empfehlen!!! |
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